Bidenhänder

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Bidenhänder
Zweihaender.png
Beschreibung
Typ Zweihandschwert
Kampffertigkeit Langschwertkämpfer (Stufe: 60)
Lebenspunkte {{{lebenspunkte}}}
Verhalten {{{verhalten}}}
Spurensuche {{{spurensuche}}}
Zähmbarkeit nicht zähmbar
Betten {{{plätze}}}
Kapazität
Gewicht 4.5 Stein(e)
Länge 4
Schadensresistenz
Schadensresistenz Stufe 1 {{{resistenzT1}}}
Schadensresistenz Stufe 2 {{{resistenzT2}}}
Schadensresistenz Stufe 3 {{{resistenzT3}}}
Kampfwerte
% Resistenz gegen Schnittschaden
% Resistenz gegen Stichschaden
% Resistenz gegen Hackschaden
% Resistenz gegen stumpfen Schaden
% Resistenz gegen Belagerungsschaden
Kampfwerte
Benötigte Stärke:
Benötigte Beweglichkeit:
Wundenmultiplikator:
Frakturmultiplikator:
Betäubungsmultiplikator:
ID 576

Der Bidenhänder ist ein Zweihandschwert und benötigt eine Langschwertkämpfer Fertigkeitsstufe von 60 um verwendet zu werden.

Herstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fertigkeit Werkzeug Gerät Materialien
Schmieden: 30 (30 %) Hammer (10 %) Schmiede (10 %) Dickes Leder (10 %)
Gewöhnlicher Barren (40 %)

Historisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Bidhänder bezeichnet man zweihändig geführte Schwerter, welche im 14. Jahrhundert als Reaktion auf die verbesserte Leibpanzerung entstanden sind und erlebten im späten Mittelalter eine wahre Blüte und nahmen an Länge ständig zu, bis schließlich in der Renaissance der allgemein als solcher bekannte Bidenhänder in Verwendung kam. Vermutlich war gegen Pikeniere, Hellebardiere, Lanzenträger und berittene Gegner die hohe Reichweite eines Bidenhänders vorteilhaft.
Landsknechte, die im Kampf mit dem Bidenhänder geschult waren, erhielten im spätmittelalterlichen Deutschland von den Marxbrüdern (Marxbruderschaft) den Meisterbrief vom langen Schwert, bekamen den doppelten Sold und wurden daher oft als Doppelsöldner bezeichnet. Nach dem heutigen Stand der Forschung waren sie für gewöhnlich hinter den Pikenieren aufgestellt und griffen erst ins Kampfgeschehen ein, wenn die Spießer bereits aufeinandergetroffen waren. Sie führten den Kampf nachdem die gegnerische Formation aufgebrochen war.