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Einheit & Formation

Aus Life is Feudal Wiki
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Einheit & Formation
Kampffertigkeit
Unit Formation.png
Attribute Fertigkeiten
Primär Willenskraft Voraussetzung n. a.
Sekundär Stärke Freischaltung n. a.
Meilensteine
Stufe Meilensteine
Alle Die Punktzahl bestimmt den maximalen Anteil in % der Einheitenboni, die erhalten und zur Verfügung gestellt werden können
0 Du kannst Einheitenboni vom Anführer erhalten, wenn du in einer von ihm aufgestellten Formation bist. Du kannst Sprachbefehle geben, um Einheitenformationen zu ändern (Mauer/Keil/Kreis) und Formationsbereiche zu erstellen.
30 Du kannst den Befehl „Stellung halten!“ geben, der die Verteidigung erhöht, aber die Geschwindigkeit aller Mitglieder der Einheit verringert.
60 Du kannst den Befehl „Angriff!“ geben, der den von den Mitgliedern der Einheit bei Gegnern verursachten Schaden für zwanzig Sekunden erhöht. Du kannst den maximalen Bonus von Befehlen und Formationen erhalten.
90 Du kannst den Befehl „Bewegen!“ geben, um die Bewegungsgeschwindigkeit aller Mitglieder der Einheit in Reichweite zu erhöhen.
100 Farbe des Formationsbereichs ist anders
Fertigkeits ID 56

Einheit & Formation ist eine Kampffertigkeit um Kampfgruppen zusammenzustellen, diese anzuführen und zu leiten. Damit man Einheit & Formation erlernen kann, muss man vorher Stangenwaffen auf Stufe 30 gebracht haben, um in Einheit & Formation höher als Stufe 29,99 zu kommen muss man Stufe 60 in Stangenwaffen erreicht haben. Man kann taktische Befehle für die Gruppe innerhalb eines beschränken Radius um einen selbst geben. Diese erhalten verschiedene Effekte bei der Ausübung solcher Befehle.

Einheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einheiten funktionieren genauso wie Gruppen in anderen klassischen MMORPG Spielen:

  • Ein Gruppenführer kann Mitglieder einladen und kicken.
  • Andere Spieler können eingeladen werden per Kontextmenü oder per /invite name Chat Kommando.
  • Die Obergrenze einer Einheit liegt bei 10 Mitgliedern.
  • Der Gruppenstatus ist im HUD sichtbar.
  • Der Gruppenführer kann Formations- und Schlachtbefehle erteilen.

Befehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gruppenführer kann seinen Einheitsmitgliedern zwei Typen von Befehlen erteilen:

  • Formationsbefehle
  • Schlachtbefehle

Diese Befehle werden erteilt durch die Benutzung von Fähigkeiten, welche auf verschiedenen Stufen der Kampffertigkeit Einheit & Formation freigeschaltet werden.


Formationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Befehle erzeugen eine sichtbare Form auf dem Gelände um den Gruppenführer. Diese Form ist nur für Mitglieder der Gruppe. Jeder Formationstyp verleiht verschiedene Positive Effekte und sollten der Kampfsituation entsprechend genutzt werden. Das Ausmaß der Effekte hängt von der Einheit & Formation-Fertigkeitsstufe des Anführers und der Anzahl der Mitglieder ab, welche sich innerhalb der Formation befinden (nicht nur in der Gruppe). Die allgemeine Abklingzeit der Befehle beträgt momentan 20 Sekunden (Nach aktivieren einer Formation müsst ihr 20 Sek. warten bis ihr die nächste Formation aktivieren könnt) .

Stufe Bild Befehlsname Formationsskizze Effekte
0 Formation wall.png Mauer
Wall 1.png
Swiftness.png
Schnelligkeit (0% - 10%)


Defence.png
Verteidigung (0% - 5%)
0 Formation wedge.png Keil
Wedge 1.png
Swiftness.png
Schnelligkeit (0% - 50%)
0 Formation circle.png Kreis
Circle 1.png
Defence.png
Verteidigung (0% - 20%)

Befehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Befehlstyp sorgt für noch mehr positive Effekte, welche vom Gruppenführer zu bestimmten Situationen vergeben werden können. Um diesen Effekt zu erhalten, muss sich der Spieler innerhalb der geometrischen Form befinden. Mitglieder der Gruppe, welche sich außerhalb befinden erhalten keinen Effekt.

Stufe Bild Befehlsname Effekte
30 Order hold.png Stellung halten!
Slowed.png
Verlangsamt (10% - 20%)

Defence.png
Verteidigung! (20% - 50%)
60 Order charge.png Angriff!
Power Strike.png
Superschlag (10% - 50%)

Momentum.png
Momentum

Penetration.png
Penetration

Hurried Breath.png
Schneller Atem

90 Order move.png Bewegen!
Accelerated.png
Beschleunigt (10% - 50%)

Balanced breath.png Ausgeglichener Atem

Shaky Hands.png Zitternde Hände

Move Move.png Los, Los!

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ab Stufe 90 kann man sich Feldwebel nennen
  • Mit Stufe 100 kann man sich Hauptmann nennen

Trainingstipps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn du einen Weg kennst diese Fertigkeit schnell zu lernen, so ergänze diese Seite.

  • Denk immer daran, dass gutes Essen dir hilft deine Fertigkeitsstufe schneller zu erhöhen.
  • Am besten trainiert man, wenn man einen weiteren Mitspieler in eine Gruppe einlädt und dann die Schlachtrufe ausführt.

Historisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wer etwas über das mittelalterliche Militär, im speziellen seine organisation und Dienstgrade erfahren möchte, der sollte sich diese Diskussionsseite mal anschauen.

Im Mittelalter gab es unterschiedliche Formen von Heeren. Es gab da die Stadtwachen, Stadtmilizen, Privatmilizen, stehendem Heer und Heer. Ergänzend kamen noch die Marinen hinzu.

Stadtwache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtwachen hatten hauptsächlich Polizeifunktionen. Die Organisation wurde deswegen nur teilweise in Einheiten durchgeführt. Einheiten waren meist Gruppen von 4-8 Männern die z.B. Kontrollaufgaben an den Toren hatten. Solche Einheiten hatten die verschiedensten Bezeichnungen (Fähnlein, Squadron, Gruppe, ...) meistens aber nur die Männer von XXX (dem Anführer). Dieser war i.d.R. Wachtmeister, Sergeant oder Korporal und unterstand dem bürgermeister oder Stadtherren.

Stadtmilizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtmilizen waren nicht über die ganze Zeit vorhanden. Sie wurden in Kriesenzeiten durch Aushebung und Freiwillige ganz gewaltig aufgeblasen. Es handelte sich in erster Linie um eine meist recht eilig zusammengestellte Verteidigungmacht. Das Problem der Führung wurde meist dadurch gelöst, dass Ritter, Sergeanten der regulären Stadtwache und wer halt sonst mit kriegerischer Erfahrung zur Hand war, bestimmte Abschnitte der Mauer übernahm. Da solche Milizen trotz allem eher zahlenmäßig klein waren, gab es zwischen dem "Chef der Nordmauer" und den "Soldaten der Nordmauer" eigentlich keine Ebene mehr. In Einzelfällen wurden mal schnell ein oder zwei Korporäle ernannt (quasi als Spontanbeförderung). Diese Vorgehensweise führte dazu, dass der Korporal (und der später hinzugekommene Lance Corporal) eigentlich aus dem Mannschaftsstand kommen.

Privatmilizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Privatmilizen gab es in allen Formen und Farben. Die großen Handelshäuser und Hanseherren hatten solche Milizen und manches Mal handelte es sich auch einfach um sehr langfristig ausgeliehene Söldnertruppen großer Herren, die diesen mehr vertrauten als ihren regulären Truppen. So waren Privatmilizen durchaus beliebt als Leibwachen. Die Organisation änderte sich von Fall zu Fall. Während die Milizen einiger Hanseherren Vorläufer einer Marineinfanterie darstellen (dementsprechend in die Schiffsorganisation eingebunden waren), waren beispielsweise die Milizen der Fugger, der Medici und der Borgia entweder auf Stadtkampf (sehr beliebt in Italien) ausgerichtet oder auf Schutz der eigenen Handelsrouten. Die Stadtkampfvariante führte zu einer recht starken Ebene zwischen Soldaten und Befehlshabern, also einer eher breiten Hierarchie. Der Begriff des Sergente taucht zur Zeit der Medici in Florenz auf nachdem er bereits vorher während der Kreuzzüge in Verwendung war, aber in Vergessenheit geraten war.

Stehendes Heer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stehende Heere gab es, genauso wie "stehende Flotte". Allerdings handelte es sich hierbei zumeist eben um die Anführer, also eigentlich Lehnsherren und Ritter, die für eine Weile am Hof "stationiert" waren. Es existierte also bereits die Rahmenorganisation, die im Falle eines Falles durch Heerschau auf Größe eines Kriegsheeres gebracht wurde. Hier, und nur im Falle königlicher Heere, gilt die allgemeine Ansicht, dass es mehr in die "Männer des XXX" organisiert war.

Kriegsheer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsheer das war das stehende Heer plus ausgehobene Soldaten. Wobei man hierbei drei Sorten ausgehobenen unterscheiden muss. Männer, die ihrem Lehnsherrn folgten, Söldner+Freiwillige und wirklich Zwangsausgehobene. Die waren dann einfach nur das Kanonen-/Armbrustfutter.
Einem Hauptmann/Captain unterstand meistens eine Kompanie. Um diese Kompanie zu führen erhielt er einen Sergeant/Wachtmeister/Feldwebel sowie eine Anzahl Korporale mit bestimmten Aufgaben. Allerdings war die Hierarchie nicht so straff und undurchlässig wie man aus heutiger Sicht annimmt. Der Wachtmeister/Feldwebel/Sergeant konnte durchaus auch von Adel sein. Er konnte auch durchaus, wenn er sich ausgezeichnet hatte, geadelt werden, blieb aber trotzdem Sergeant aufgrund seiner Funktion. Das Ganze konnte sich natürlich noch von Fall zu Fall etwas wandeln, z.B. je nachdem ob man es mit Reiterei, Infanterie, Schützen und gegen Ende des Mittelalters sogar mit Artillerie zu tun hatte. Eine besondere Rolle spielten Bergtruppen, Festungsbauer und die Genietruppen (also das, was sich später zu den Pionieren mauserte). Die hatten dann manchmal noch ganz eigene Vorstellungen von Rängen, Funktionen und deren Benennungen.



Kampffertigkeiten
Mounted Fighting Mastery.png Kavallerist Heavy Horse Handling.png Ritter Lancing.png Lanzenreiter
Militia Service.png Milizionär Spear Mastery.png Speerkämpfer Poleaxes Mastery.png Gardist
Axe And Mace Mastery.png Waffenknecht 1H Blade Mastery.png Schwertkämpfer Shield Mastery.png Huscarl
Throwing Weaponry.png Schleuderschütze Bows Mastery.png Bogenschütze Combat Preparation.png Plänkler
2H Blade Mastery.png Langschwertkämpfer 2H Axes Mastery.png Axtstreiter War Cries.png Berserker
Sekundäre Kampffertigkeiten
Unit Formation.png Einheit & Formation Equipment Maintain.png Ausrüstungswartung First Aid.png Erste Hilfe Demolition.png Belagerung